Einen Masuren Urlaub heißt Segeln, Reiten und Wandern. Sehr beliebt von Touristen ist die Strecke zwischen Olsztynek und Samborowo. Man beginnt seine Wanderung auf den Grunwald Felder. Die blaue Route führt durch das Dorf Samin und Dylewo. Gleich nach Dylewo am Waldrand findet man das Landschaftspark Wzgórza Dylewskie. Der Park ist sehr berühmt, denn man hier auf seinem Weg besonders viele Muflons begegnen kann. Der 12 km lange Landschaftspark wird von zahlreichen Schluchten durchgeschnitten. Hier findet man ebenso ein bezaubernden Franzuskie See. Entlang des Sees gibt es eine 2 km lange Strecke mit Schilden, die über über seltene Tier- und Pflanzenarten aus diesem Wald informieren. Weiter geht es nach Pietrzwald, wo man eine Holzkirche aus dem XVIII Jh findet. Der Weg endet auf der Bushaltestelle. Von hier aus kann man mit dem Bus nach Ostroda fahren.
Die grüne Wandertour in der Nähe von Ilawa ist ca. 35 km lang. Sie beginnt in Ilawa und führt entlang des Silm und Szymbarskie Sees, in Richtung Chelmzyca. Hier führt der Weg durch Chelmzycaallee, die auch Napolenallee genannt wird, wo man über 200-jährige Kiefern bewundern kann. Weiter kommt man durch Wälder und Felder nach Januszewo, ein Dorf wo man besonders viele Raubvögel, wie Adler oder Bussard, findet. Die nächste Haltestelle kann man direkt am Merynos See machen, wo man sich Dank einem Seebad erfrischen kann. Weiter geht man durch die alte Lindeallee nach Olbrachtowo, wo eine weiße Kirche aus dem XVIII Jh steht. Der Weg führt von hier bis zu Gaudy See, ebenfalls ein Landschaftspark. Von hier kann man schon das Dorf Kamieniec sehen, in dem man das Palast von Napoleon und Maria Walewska besuchen kann. In 1807 haben die beiden hier zwei Monate lang zusammen gelebt. Der Palast wurde jedoch teilweise kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verbrannt. An der barocken Kirche in Kamienies endet dieser Wanderweg.
Auch in der Nähe von Ostróda gibt es eine 15 km lange Wanderstrecke durch Wälder und entlang der Seen. Der Weg beginnt am Bahnhof, der ebenfalls eine Sehenswürdigkeit von der Stadt ist. Der erste Zug kam hier in 1872 und einige Bahnhofgebäude sind als Dankmaler. Im Stadtzentrum kann man das Museum in restauriertem Kreuzritterburg sowie die neo-gotische Kirche aus dem XIV Jh besuchen. Durch den Kieferwald führt der Weg zu dem Dorf Mala Rus. Hier in der Nähe befindet sich ein Feriendorf, wo man auch den Strand findet. Es ist eine gute Gelegenheit für ein Seebad. Weiter geht es wieder durch den Kieferwald über die 530 Straße nach Pilawki. Hier gibt es ein Camping- und Zeltplatz mit Bars, einem Laden und einer Kajak-Verleih. Nach Ostroda kann man von hier entweder mit dem Bus oder im Sommer mit einem Schiff zurück fahren.